26
Apr

Gutes, Schönes & Wahres: das hat mich inspiriert

Atemberaubende Ausstellungen, couragierte Interviews,
aufmuntende Bücher, inspirierende Artikel…
Alles was schön und gut ist: eingesammelt from me for you

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„Wir werden im Laufe des Lebens immer glücklicher“

das ist die These von Sven Voelpel, Altersforscher. Seine These: „Nur 30 % ist genetisch bestimmt, den Rest können wir beeinflussen“ führt schnurstaks zur Behauptung „Altern ist ein Frage der Einstellung“.

Auch wenn es mir etwas kühn vorkommt, das einfach in den Raum zu stellen – weil es zu viel Gemeinsamkeit mit den Selbstoptimierungs-Theorien hat, von denen ich im Alter nicht mehr behelligt werden will

*  auch wenn ich Voelpels Ansichten zu digitalen Revolution blauäugig finde, was die sozialen Konsequenzen angeht

*  auch wenn ich rufen möchte „von nix kommt nix“ bei buddhistischen Anleihen a la „Wir müssen nichts tun. Das Glück nimmt zu“….

…ist Sven Voelpels Interview schön zu lesen, einfach weil es so aufmunternd ist:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/altersforscher-sven-voelpel-wir-werden-im-laufe-des-lebens.990.de.html?dram:article_id=384346

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„Achtsamkeit fragt: Was erfahre ich?
Aber Selbstmitgefühl fragt: Was brauche ich?“

 Nicht erst seit die Ausbeutung derer, die noch Arbeit haben, so drastisch zunimmt, sondern eigentlich schon seit der Erfindung von Stress und Depression ist das Thema „Selfcare“ wichtig. Es kommt aus der Medizin, weil diejenigen, die sich von Berufs wegen um das Wohl Anderer zu kümmern haben, besonders auf sich selbst achten müssen. Einen spannenden Beitrag dazu liefert Mindful Self-Compassion (MSC), eine Art lernbare „Selbstfreundlichkeit“.

Einen spannenden Artikel dazu gibt es hier:

http://www.oshouta.de/sites/default/files/pdf_seminare/Artikel_Osho_Times.pdf

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Komische Pinakothek München:
„Das Alter in der Karikatur“

Ein Jammer, dass ich Euch die Bilder aus copyrightgründen nicht zeigen darf. Ihr müsst selber hin. Die Kuratorin, Franziska Polanski, „Humor-Forscherin“ an der Universität Heidelberg, hat schöne „Rosinen“ zusammengetragen. Meine Liebsten: Marie Marcks, Gerhard Haderer, Ernst Kahl.

Herzog-Rudolf-Straße 9, 80539 München, Tel: 089 / 25 54 89 59,

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Nancy Borowick:
“A Family Imprint – A Daughter’s Portrait of Love and Loss”

Die Ausstellung in Berlin wird von „Titel Thesen Temperamente“ so beworben: „Erst wenn man mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert wird, lernt man das Leben wirklich zu schätzen. Dieses so banale wie wahre Mantra steht über dem Fotoprojekt der US-Fotografin Nancy Borowick.

Sie hat das Leben und Sterben ihrer Eltern – Krebs im Endstadium – mit der Kamera begleitet. Der – parallel zu einer Ausstellung in Berlin erscheinende – Bildband “A Family Imprint – A Daughter’s Portrait of Love and Loss” erzählt von der Liebe zum Leben – und würdigt den Tod, von dem die westliche Kultur weiter so wenig wissen will“.

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/nancy-borowick-100.html

http://www.photography-in.berlin/fhochdrei-freiraum-fuer-fotografie-nancy-borowick-a-life-in-death/

Das kling so gut, dass ich jetzt in den Zug steige und nach Berlin fahre.

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„Joy of Ageing“

Ein bisschen fad, aber so mutig, und deswegen soll es hier erwähnt sein: Die Kreuzbergerin Christiane Rösinger singt den Song „Joy of Ageing“. Die Sendung „druckfrisch“ meint, dass es „ein weiteres kleines Genie zu feiern gilt“. Na denn.

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Vorausschau für leidenschaftliche Cineasten:

32.Internationales Dokumentarfilmfestival in München

Auf dem DOK.fest vom 3. bis 14.5.2017 in München laufen packende und kritische internationale Dokus an 17 Spielorten. Das größte Festival Deutschlands für den langen Dokumentarfilm zeigt 157 Filme aus 45 Ländern.

 http://www.muenchen.de/veranstaltungen/event/8913.html

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Und was hat Euch inspiriert: schreibt es auf. Hier und jetzt!

 

 

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